Diagnosestellung
Frauen mit Fragen oder Erkrankungen der Brust stellen sich am besten noch vor der eventuellen stationären Aufnahme in einer unserer Sprechstunde vor. Bringen Sie bitte alle Befunde und Bilder (insbesondere Mammografiebilder), die es bereits gibt, mit in die Sprechstunde. Hier ergänzen wir die noch fehlenden Untersuchungen und planen gemeinsam mit Ihnen, was zu tun ist. Bei Tumoren (Knoten) der Brust garantieren wir Ihnen eine kurzfristige stationäre Aufnahme zur Operation.
In enger Zusammenarbeit mit unserer Radiologischen Abteilung stehen uns alle diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung:


sorgfältige Tastuntersuchung und Anamnese


Ultraschall mit modernsten 14 MHz-Mamma-Sonografiegerät (Aplio von Toshiba / Logio)


Hochgeschwindigkeitsstanze unter Ultraschallsicht


Ultraschallgesteuerte Vakuumbiopsien


stereotaktische Hochgeschwindigkeitsstanzbiopsie für Veränderungen, die am besten in der Mammografie zu sehen sind

stereotaktische Mammotombiopsie zur Abklärung von Kalkgruppen


Magnetresonanztomografien (MRT) zur Abklärung schwierig zu beurteilender Befunde


MRT-gesteuerte Drahtmarkierungen


Knochenszintigrafie, Röntgen und Computertomografie zum Ausschluss von Tochtergeschwülsten (Metastasen)


Nuklearmedizinische Technetium-Markierung des so genannten Sentinel-Lymphnodes (Wächterlymphknoten)


Die zweimal pro Woche stattfindende Interdisziplinäre Senologische Konferenz beider Standorte des Brustzentrums bestimmt das gemeinsame Vorgehen.